Geplant durch die Woche!


Seit meinem Auszug habe ich eine Sache gelernt: Organisation ist das A und O, wenn man alleine lebt. Allen voran wenn es ums Essen geht, ist es wichtig einen Plan und einen Überblick dadrüber zu haben, was man noch alles vorrätig hat. So vermeidet man, dass man etwas doppelt kauft oder aber auch, dass man später etwas wegschmeissen muss, weil es schlecht geworden ist. Vom letzteren bin ich sowieso ein Gegner und auch ein Moralpostel, wenn es darum geht. Essen wegzuschmeißen ist für mich das größte Graus überhaupt. Einen organisierten Wochenablauf zu haben, hat aber auch zwei weitere Gründe: Du weißt, was du die Woche über isst, da durch vermeidet man eigentlich, dass man auf Pizza & Co zurück greift und man freut sich wirklich auf das Essen, als dass man es als lästige Nebensache abtut. Da ich es von Zuhause aus auch nicht anders kenne, musste mein Papa (Danke ♥) mir eine Tafel bauen, die ich mir in die Küche hängen konnte.

1. Den Wochenplan erstellen
Ich setze mich meist Freitag oder Samstags hin und nehme mir die Zeit rauszusuchen, auf was ich die kommende Woche Lust hätte. Ich nehme mir meine Kochbücher (die kleinen von Butlers für 2,99€) und blätter da durch, klicke mich bei Chefkoch durch die Seiten oder nehme einfach eines aus meinen Bookmarks Rezepte, wo ich immer mal wieder Rezepte speicher, die sich interessant anhören. Inzwischen bin ich dabei mir aus diversen Zeitschriften die Rezepte rauszuschreiben, damit ich auch diese zur Hand habe. Und dann schreibe ich mir die leckersten Rezepte auf, auf die ich wirklich Lust hätte, nicht die, die sich nur ganz nett an hören, sondern wo ich sage: "Das muss ich unbedingt essen". Wenn ich mir dann alles aufgeschrieben habe, gehts daran, wann ich was essen möchte. Die Ausnahme hat bei mir immer der Donnerstag gebildet, denn da hatte ich bis 18Uhr Uni und mehrere Seminare am Stück, sodass hier öfters Bulgursalate oder Oatmeal mitgenommen wurden. Fürs nächste Semester wird das hoffentlich nicht der Fall sein.

2. Präsent aufhängen und dran halten
Wenn ich also meinen Wochenplan habe und mich dazu entschieden habe, was ich wann essen möchte, schreibe ich es mir präsent auf. Vorzugsweise an meine Tafel, die in der Küche neben meinem Kühlschrank hängt. Ein Wochenplan am Kühlschrank kann aber auch helfen, wenn man sich jetzt nicht eine neue Tafel anschaffen möchte. So habe ich im Blick, welches Gericht am Tag dran kommt und muss mir nicht irgendwas aus den Fingern saugen, oder wie in den letzten Woche, Nudeln essen, weil ich keine Lust habe großartig etwas zu machen.  Oftmals haben Gerichte bei mir schon den Tag getauscht oder wurden nach hinten verschoben. Als Puffer habe ich Tage, an denen dann so etwas wie Pizza(brötchen) oder Nudeln stehen - gerade wenn man viel Bulgur isst und gerne für drei Tage kocht, ist das perfekt, solche Puffer zu haben. Deswegen habe ich mir angewöhnt nur für fünf, meistens sechs, von sieben Tagen das Essen zu planen.

Der Vorteil einen Wochenplan zu haben ist vor allem aus den ersten Absatz wichtigen Aspekten wichtig, andererseits spart man auch Geld, denn nicht geplantes wie Pommes, Süßigkeiten oder anderer Sachen, die man ja essen könnte, fallen raus und man hat einen guten Überblick, über das was man isst, wenn man mehr auf seine Ernährung achten möchte und man hat nicht plötzlich seinen Kühlschrank aufgegessen, aus dem Heißhunger heraus, sondern so fällt es mir zum Beispiel leichter nicht zwischendurch zum Kühlschrank zu gehen und irgendwas zu essen, weil ich mir die Vorfreude auf das Essen nicht nehmen möchte.
In der Prüfungsphase war das schon schwieriger und ich habe es sehr schleifen lassen, was das planen von Essen angeht und mich eigentlich Nonstop von Nudeln, Brot und Pizza ernährt - meine Figur freut's tierisch. Die letzten Tage des Februars lasse ich das auch noch weitgehend schweifend, bevor ich im März dann wieder mit vollen Elan da ran gehe, vor allem da ich gemerkt habe, dass mir Nudeln langsam zum Hals raushängen, obwohl sie noch so lecker mit Spinat und Schafskäse sein können. Auf der Suche nach leckeren Rezepten bin ich schon und auch der Wochenplan steht fast, ebenso wie der Einkaufszettel, der aufgrund der Prüfungsphase alle meine Vorräte wieder auffüllen muss :P

Wie siehts bei euch aus - Habt ihr einen Essensplan? Plant ihr euren ganzen Tag, was ihr esst? :)
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